Umwelt - Málaga Presseartikel: “Schutz für die Küste” Die neuen Raumordnungspläne sehen eine 200 Meter breite Schutzzone vor. Das Gebiet El Arraijanal in Málaga soll in einen Stadtpark verwandelt werden.
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Sevilla – In den elf bereits verabschiedeten Raumordnungsplänen für Andalusien werden mehr Küstengebiete vor der Verstädterung bewahrt als ursprünglich vorgesehen. Damit will das andalusische Wohnungsbauministerium einerseits die Küste vor noch mehr Siedlungen schützen, andererseits aber dafür sorgen, dass der Öffentlichkeit die Meeresgebiete erhalten bleiben. Entstehen könnten in diesen Gebieten dann Freizeitzonen oder Küstenparks. In den bereits verabschiedeten Raumordnungsplänen ist mit 200 Metern gleich doppelt so viel Schutzzone am Meer geschaffen worden wie es bislang das Küstenschutzgesetz vorsieht. Die Realisierung von Schutzräumen und die Erweiterung der Küstenzone ermöglichen etwa, dass das letzte unbebaute Gebiet in der Gemeinde Málaga – El Arraijanal – in einen Stadtpark von fast 55 Hektar verwandelt werden kann. Insgesamt sollen auf diese Weise 40 Prozent der 800 Kilometer langen andalusischen Küste behütet werden.
Mit den elf bereits verabschiedeten Plänen hat die andalusische Regierung nun für knapp 30 Prozent des gesamten andalusischen Gebiets die Zukunft festgelegt. In diesem Territorium leben allerdings mehr als 80 Prozent der andalusischen Bevölkerung. Zwölf Raumordnungspläne – unter anderem für die Küste Granadas und die Stadt Málaga – stehen noch aus. Wann sie verabschiedet werden, steht allerdings noch nicht fest.